Schafe in Schleswig Holstein. Karolin Langfeldt
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Eine Radtour durch Norddeutschland

„Was wir für ein Glück mit dem Wind haben,“ ruft Lisa mir lachend zu, nimmt die Füße von den Pedalen und lässt sich vom Wind vorwärts pusten. Und tatsächlich, seitdem wir vor vier Tagen in dem Kurort St. Peter-Ording an der Nordsee unsere Radtour gestartet haben, ist es entweder windstill oder wir genießen Rückenwind.

Heute ist unsere letzte Etappe. Die Tour endet in dem kleinen Ort Maasholm an der Ostsee. Unser Weg hat uns von der Nordsee 180 Kilometer durch das Land zur Ostsee geführt. Entlang der Deiche sind wir geradelt, vorbei an unzähligen Schafen, schwarz-weiß gefleckten Kühen, romantischen Reetdachhäusern und leuchtend gelben Rapsfeldern.

Wir sind täglich an die 45 Kilometer gefahren und haben unterwegs viel über die Wikinger und Friesen, die einst die Region besiedelten, gelernt. Denn entlang der Wikinger-Friesen-Route sind 43 Hörstationen, an denen man sich die Geschichte des Nordens erzählen lassen kann.

Ich atme tief die salzige Luft ein. Herrlich! Kein Stau, kein Lärm und kein Stress. Es ist nicht meine erste Radtour. Schon als Kind habe ich viele Ferien mit meiner Familie auf dem Sattel verbracht.

Radurlaub ist in Deutschland eine der beliebtesten Urlaubsarten. Dementsprechend groß und vielfältig ist das Angebot. Hunderte von Radwegen ziehen sich durch das Land. Angefangen mit einfachen Strecken, die auch für Kinder geeignet sind, bis hin zu anspruchsvollen Routen, die ohne Mountainbike und guter Kondition nicht zu bewältigen sind.

Rund 33 Milliarden Kilometer werden in Deutschland pro Jahr mit dem Fahrrad zurückgelegt. Natürlich nicht nur im Urlaub. Immer mehr Deutsche, besonders in den Städten, radeln auch im Alltag: zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Uni.

Geräucherter Fisch – 100m! Begeistert entdecke ich das Schild am Wegesrand. „Lisa, Zeit für eine Mittagspause,“ rufe ich meiner Freundin zu. Hungrig lassen wir uns auf die Holzbänke der kleinen Fischräucherei fallen.

Während der Süden Deutschlands bekannt ist für seine Brezeln, für Spätzle und Schnitzel, ist der ganze Norden verrückt nach Fisch. Lisa entscheidet sich für ein Fischbrötchen belegt mit geräuchertem Aal, Zwiebelringen und einem Klecks Remoulade, während ich ein Brötchen mit frischen Nordseekrabben bestelle. Es ist der perfekte Snack für hungrige Radfahrer.

Kurze Zeit später sind wir gestärkt für die letzten 20 Kilometer unserer Radtour. Noch einmal die Nase in den Wind strecken und in die Pedale treten, bevor es morgen zurück geht in den Berliner Alltag.

Mehr Informationen zum Thema: Fahrradfahren in Deutschland

Eine Radtour durch Norddeutschland

„Wir haben echt Glück mit dem Wind,“ sagt Lisa und lacht. Sie nimmt die Füße von den Pedalen. Der Wind macht jetzt die Arbeit. Es ist wahr: wir sind vor vier Tagen an der Nordsee im Kurort St. Peter Ording gestartet. Manchmal hatten wir keinen Wind, sonst nur Rückenwind. Heute ist unser letztes  Stück.  Die Tour endet in dem kleinen Ort Maasholm an der Ostsee. Wir sind 180 Kilometer von der Nordsee an die Ostsee mit dem Rad gefahren: vorbei an den Deichen, an so vielen Schafen und schwarz-weißen Kühen, vorbei an romantischen Häusern mit Dächern aus Reet und an hellgelben Feldern mit Raps.

Jeden Tag sind wir 45 Kilometer gefahren. Wir haben viel über Wikinger und Friesen gelernt. Die haben hier einmal gelebt. Es gibt sogar eine Wikinger-Friesen-Route mit 34 Stopps. Da kann man alles über die Geschichte im Norden von Deutschland hören. Ich atme tief die salzige Luft ein. Phantastisch! Kein Stau, kein Lärm und kein Stress. Es ist nicht meine erste Radtour. Als Kind habe ich viele Ferien mit meiner Familie auf dem Rad gemacht.

Urlaub auf dem Rad ist sehr beliebt in Deutschland. Das Angebot ist sehr groß. Es gibt viele hundert Radwege überall. Da sind einfache Touren auch für Kinder. Und es gibt sehr schwere Touren für Mountainbikes. Man muss sehr fit dafür sein.

Die Menschen in Deutschland fahren jedes Jahr 33 Milliarden Kilometer mit dem Fahrrad. Natürlich nicht nur im Urlaub. Immer mehr Deutsche in den Städten radeln auch jeden Tag zur Arbeit, zum Einkaufen oder zur Uni.

Geräucherter Fisch – 100m! Begeistert sehe ich das Schild am Wegesrand. „Lisa, Zeit für eine Mittagspause,“ rufe ich meiner Freundin zu. Hungrig fallen wir auf die Holzbänke der kleinen Fischräucherei.

Der Süden Deutschlands ist bekannt für seine Brezeln, für Spätzle und Schnitzel. Der Norden ist verrückt nach Fisch. Lisa nimmt ein Fischbrötchen mit geräuchertem Aal, Zwiebelringen und einem Klecks Remoulade. Ich bestelle ein Brötchen mit frischen Nordseekrabben. Es ist der perfekte Snack für hungrige Radfahrer.

Kurze Zeit später sind wir fit für die letzten 20 Kilometer unserer Radtour. Noch einmal gegen den Wind und in die Pedale treten. Morgen ist wieder Alltag in Berlin.

Mehr Informationen zum Thema: Fahrradfahren in Deutschland