Eagle Garden Rooftop. Photo © Luise Müller-Hofstede www.luise.carbonmade.com
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Urbane Gärtnerei in New York

Selbstgepflanzte Kartoffeln, Johannisbeeren aus dem Garten und Eier vom Nachbarhof – davon können die meisten New Yorker nur träumen.

Doch das muss nicht so sein! Ein paar Großstädter haben den Kampf um ein bisschen Country -Feeling aufgenommen. Mitten in Brooklyn, mit Blick auf die Skyline von Manhattan liegt die Eagle Rooftop Farm .

Auf dem Weg dorthin ist von ländlicher Idylle jedoch noch nicht viel zu spüren. Direkt am East River im Brooklyner Stadtteil Greenpoint steht ein großes Fabrikgelände neben dem anderen. Wirkliche Industrie gibt es hier allerdings nur noch wenig. Immer mehr Gebäude werden umgewandelt in Wohnungen, hippe Büros, kleine Boutiquen und Cafés.

44, Eagle Street – ich bin angekommen. Ein hohes Fabrikgebäude und keine Menschenseele weit und breit. Doch unten hängt ein Zettel: Sundays – Famers Market . Einen Wochenmarkt gibt es also auch, nur wo? Ich mache mich auf den Weg Richtung Dach und im letzten Stockwerk stoße ich tatsächlich auf einen Markt . In einem ehemaligen Büro steht ein junges Mädchen und verkauft Gemüse und Obst. Angebaut wird es ein Stockwerk über ihr – auf dem Dach.

Der Blick, der sich mir bietet, als ich auch noch die letzten Treppen erklommen habe, ist überwältigend .

Vor mir erstrecken sich Tomaten-, Paprika und Kartoffelbeete, Basilikumfelder und Kräutergärten. Ganz hinten sehe ich sogar einen Hühnerstall … und das alles vor der Skyline von Mahattan. „Is it your first time?“ Eine Männerstimme reißt mich aus meiner Verzückung . Es ist John, er kommt jedes Wochenende hierher und hilft. Denn die Eagle Rooftop Farm ist ein non-profit Unternehmen, das heißt keiner verdient an ihr. Alle Einnahmen fließen direkt zurück in die Farm und ermöglichen neue Anschaffungen. Die Produkte werden auf dem wöchentlichen Markt im ehemaligen Büro und an lokale Restaurants verkauft. Außerdem erhalten die fleißigen Helfer ihre Kiste mit Gemüse und Obst.

Urbane Gärtnerei in New York

Kartoffeln selbst pflanzen. Johannisbeeren aus dem Garten und Eier vom Nachbarn. Die meisten New Yorker träumen nur davon.

Das muss aber nicht so sein! Ein paar Menschen in der Großstadt kämpfen schon für ein bisschen Country-Feeling. Die Eagle Rooftop Farm liegt mitten in Brooklyn. Man kann von da die Skyline von Manhattan sehen.

Der Weg dahin ist gar nicht ländlich oder idyllisch. Da sind ganz viele große alte Fabriken. Die Gegend ist direkt am East River und heißt Greenpoint in Brooklyn. Es gibt aber nur noch wenig richtige Industrie. Aus Gebäuden werden Wohnungen und hippe Büros, kleine Boutiquen und Cafés.

44, Eagle Street – ich bin angekommen. Da sind eine hohe Fabrik und keine Menschen. Unten ist aber ein Zettel: Sundays – Farmers Market . Es gibt also auch einen Wochenmarkt. Aber wo ist er? Ich gehe die Stufen hoch zum Dach. Im letzten Stockwerk finde ich tatsächlich einen Markt. Ein junges Mädchen steht in einem alten Büro und verkauft Obst und Gemüse. Es wächst ein Stockwerk über ihr – auf dem Dach.

Ich steige noch die letzten Stufen hoch und der Blick ist phantastisch.

Überall sind Tomaten, Paprika und Kartoffelbeete. Da sind Felder mit Basilikum und Gärten mit Kräutern. Ich sehe ganz hinten sogar einen Hühnerstall. Alles vor der Skyline von Manhattan. „Is it your first time?“ sagt ein Mann und weckt mich aus meinem Traum. Das ist John. Er kommt jedes Wochenende und hilft. Die Eagle Rooftop Farm ist non-profit . Niemand verdient also Geld. Alles Geld geht direkt wieder in die Farm und macht es möglich, Neues zu kaufen. Die Produkte kann man auf dem Wochenmarkt im alten Büro kaufen. Auch lokale Restaurants kaufen sie. Die fleißigen Helfer bekommen eine Kiste mit Gemüse und Obst.