Rentaneko. Image from www.kinofiles.tumblr.com
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Rentaneko – Rent-a-Cat

Jeden Februar finden die Internationalen Filmfestspiele Berlin, besser bekannt als Berlinale, statt. Die Berlinale gilt als eines der wichtigsten internationalen Filmfestivals und zeigt jedes Jahr um die 400 Filme aus aller Welt. Eine der größten Freuden des Festivals ist es, kleinere aber trotzdem ausgezeichnete Filme zu entdecken, die man sonst nur schwer finden kann.

Ein Beispiel hierfür ist der japanische Film , der dieses Jahr in der Sektion Panorama gezeigt wurde . Da seit Jahren das Internet mit Fotos niedlicher Kätzchen überflutet wird, war es nur eine Frage der Zeit, bevor ein solcher Film auftauchen würde. Mit seinem absurden und spezifisch japanischen Humor ist Rentaneko mit dem Kult-Film Tampopo vergleichbar, mit unzähligen kuscheligen Katzen an Stelle der Berge köstlichen Essens.

In dem Film geht es um Sayoko, eine junge Frau, die alleine mit einer wahrhaften Armee von Katzen wohnt. Die Katzen sind wie durch Pheromone zu ihr hingezogen und jeden Tag fährt Sayoko diese in einer Ziehkarre rum und vermietet sie an einsame Menschen. Die Handlung dreht sich im Kreis: Sayoko trifft einen Klienten, vermietet eine Katze, lügt aus unverständlichem Grund darüber, dass sie einen zweiten, höchst lukrativen und sonderbaren Job hat – von Wahrsagerin bis hin zu Komponistin für Werbemelodien – heilt die Einsamkeit des Klienten und findet sich am Ende immer wieder daheim, das Fehlen eines Ehemannes bedauernd , bevor alles wieder von vorne anfängt.

Die Geschichte ist zwar nicht sehr abwechslungsreich , aber das spielt keine große Rolle, denn Sayoko ist genauso hinreißend wie ihre vielen Katzen und der bizarre Humor des Filmes ist absolut unwiderstehlich . Der ganze Film besteht praktisch aus einer Reihe sehr lustiger Szenen mit einem Hauch von unbeschwerter Lebensphilosophie.  Er hätte ruhig ein bisschen kürzer sein können , da fast zwei Stunden etwas lang erscheinen für eine solch eine Art von Film. Aber das ist bloße Erbsenzählerei – es ist ein höchst unterhaltsamer Film und jeder, der eine Neigung zur japanischen Absurdität besitzt, wird ihn sehr schätzen.


Rentaneko – Rent-a-Cat

Jedes Jahr finden im Februar die Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Sie heißen auch Berlinale. Die Berlinale ist ein top Filmfestival. Jedes Jahr kann man hier 400 Filme aus aller Welt sehen. Beim Berliner Festival kann man kleine aber phantastische Filme entdecken. Die sind sonst nur schwer zu finden.

Der japanische Film ist ein gutes Beispiel. Dieses Jahr kann man den Film in der Sektion Panorama sehen. Seit Jahren gibt es im Internet viele Fotos mit niedlichen Kätzchen. Jetzt gibt es den Film dazu. Rentaneko hat einen absurden und spezifisch japanischen Humor. Man kann ihn mit dem Kult-Film Tampopo vergleichen. Statt Berge von köstlichem Essen sehen wir total viele kuschelige Katzen.

Sayoko ist eine junge Frau. Sie wohnt alleine mit einer echten Armee von Katzen. Die Katzen lieben Sayako und jeden Tag fährt Sayoko die Katzen in einer Ziehkarre rum und vermietet sie an einsame Menschen. Die Story ist wie ein Kreis: Sayoko trifft einen Klienten und vermietet eine Katze. Dann lügt sie, aber wir wissen nicht warum. Sie sagt, sie hat einen zweiten Job. Der bringt viel Geld und ist sehr merkwürdig: von Wahrsagerin bis zu Komponistin für Werbemelodien. Sie heilt immer die Einsamkeit des Klienten und findet sich am Ende wieder zu Hause. Dann ist sie traurig, weil sie keinen Mann hat. Und alles fängt wieder von vorne an.

Die Geschichte ist nicht sehr abwechslungsreich . Aber das ist kein Problem. Sayoko ist so hinreißend wie ihre vielen Katzen und der bizarre Humor des Filmes ist absolut unwiderstehlich . Der ganze Film besteht aus einer Reihe sehr lustiger Szenen und hat eine leichte Lebensphilosophie. Er ist vielleicht mit zwei Stunden ein bisschen zu lang. Aber er ist ein sehr unterhaltsamer Film. Wer japanische Absurdität mag, liebt ihn.