Wattenmeer. Photo © Luise Müller-Hofstede www.luise.carbonmade.com
Text Difficulty:

Das begehbare Meer

Das begehbare Meer – das klingt wie „die peitschende Weide” oder „der verbotene Wald” aus Harry Potter.

Auf jeden Fall scheint es der Phantasie entsprungen zu sein und kein real existierender Ort unserer Welt. Oder ist einer von Euch schon mal über das Meer gelaufen bzw. ohne Sauerstoffflasche auf dem Meeresboden spaziert?

Ich habe es gemacht! Letztes Wochenende war ich im Wattenmeer. An der deutschen Nordseeküste liegt dieses Naturwunder.

Zweimal täglich kann man hier über den Meeresboden laufen. Bei Ebbe zieht sich das Wasser kilometerweit zurück und legt den Meeresboden frei und mit ihm viele seiner kleinen Bewohner, wie die Wattwürmer, Krebse, Strandkrabben und Meeresschnecken.

Das Wattenmeer ist Deutschlands bedeutendster Naturraum und zieht sich entlang der niedersächsischen, Hamburger und schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Alle drei Bundesländer haben ihre Wattenmeeranteile als Nationalparks und Biosphärenreservaten ausgewiesen, um das wertvolle Naturerbe zu schützen.

Mit den Füßen im Schlick, den Blick fest auf den Boden gerichtet, um bloß keinen Wattwurm zu verpassen, mache ich mich mit anderen Abenteuerlustigen auf den Weg durch das Watt. Begleitet werden wir von einem qualifizierten Wattführer, denn das Watt ist gefährlich. Ähnlich wie in der Wüste täuschen Distanzen und Dimensionen. Was ganz nahe erscheint, kann Stunden entfernt sein. Schon viele wurden von der Flut überrascht . Denn wenn die Flut einsetzt, dann kommt sie von allen Seiten. Das Watt wird von oft unsichtbaren Wasseradern, so genannten Prielen durchzogen, die sich bei Flut schnell füllen und den Wanderern den Weg abschneiden.

Ich komme glücklicherweise ohne Zwischenfälle wieder am Strand an und kann jetzt von mir behaupten, dass ich schon einmal über den Meeresboden gewandert bin.

Das begehbare Meer

„Auf dem Meer gehen“ hört sich an wie bei Harry Potter. Also wie „peitschende Weide“ oder „verbotener Wald“.

Das kommt doch sicher aus der Phantasie und existiert nicht real in unserer Welt. Seid Ihr schon mal über das Meer gelaufen? Oder seid Ihr schon mal auf dem Boden des Meeres ohne Sauerstoffflasche spazieren gegangen?

Ich habe es gemacht! Letztes Wochenende war ich im Wattenmeer, dieses Naturwunder an der deutschen Nordseeküste. Zweimal täglich kann man hier über den Meeresboden laufen. Das Wasser geht bei Ebbe viele Kilometer zurück.

Der Meeresboden ist dann frei. Und auch die vielen kleinen Tiere, die Wattwürmer, Krebse, Strandkrabben und Meeresschnecken.

Das Wattenmeer ist Deutschlands bedeutendster Naturraum. Es liegt an der Nordseeküste von Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. In allen drei Bundesländern sind die Wattenmeere Nationalparks und Reservate der Biosphäre. Das wertvolle Naturerbe ist so geschützt.

Ich und andere mit Spaß am Abenteuer gehen jetzt ins Watt. Unsere Füße sind im Schlick. Wir schauen genau auf den Boden. Wir wollen keinen Wattwurm verpassen. Wir gehen mit einem qualifizierten Wattführer. Das Watt kann gefährlich sein. Die Distanzen und Dimensionen können wie in der Wüste täuschen. Wenn die Flut beginnt, kommt sie von allen Seiten. Im Watt gibt es viele Wasseradern, man kann sie aber nicht sehen. Sie heißen Priele. Diese werden bei Flut schnell voll mit Wasser. Sie können den Wanderern im Watt den Weg blockieren.

Zum Glück komme ich ohne Probleme wieder zum Strand. Jetzt kann ich sagen: Ich bin schon einmal über den Boden des Meeres gewandert. Ich habe es gemacht! Letztes Wochenende war ich im Wattenmeer, dieses Naturwunder an der deutschen Nordseeküste.